StartUps packen aus

Am Mittwochabend startete die Vortragsreihe aim.inspire an der Fakultät der Wirtschaftswissenschaften. Aim e.V. ist ein ehrenamtlicher Verein der Hochschule Karlsruhe, der jedes Semester verschiedene Veranstaltungen für Studierende anbietet. Die Reihe aim.inspire soll von jetzt an jedes Semester für Studierende zu Informations- und Diskussionsveranstaltungen mit Themen aus Wirtschaft und Politik angeboten werden.

Die aktuelle Veranstaltung drehte sich rund um das Thema Unternehmensgründung und Entrepreneurship. Zu Gast waren die Gründer und CEOs von ArtiMinds Robotics und Campusjäger, Dr. Sven Schmidt-Rohr und Martin Trenkle. Auch die Pioniergarage war durch Ihren ersten Vorstand, Sebastian Böhmer, vertreten.

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Eröffnung der Veranstaltung durch einen Unternehmenspräsentation von Martin Trenkle, der von der Erfolgsgeschichte von Campusjäger berichtete.

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch eine Unternehmenspräsentation von Martin Trenkle, der von der Erfolgsgeschichte von Campusjäger berichtete. Gegründet wurde Campusjäger Ende 2013 von drei Wirtschaftsingenieursstudenten des KIT, ganz zu Beginn Ihres Studiums. Unter anderem durch den Gewinn des Gründerwettbewerbs „GROW“ der Pioniergarage konnten sie das Potenzial von Campusjäger unter Beweis stellen. Wie überzeugt und entschlossen die Gründer an Ihrer Idee arbeiteten wurde auch durch lustige Nebengeschichten bestärkt, wie zum Beispiel, dass sie auf dem Boden ihrer WG schliefen um ihre Zimmer vermieten zu können und so Geld zu sparen. Anschließend kam Dr. Sven Schmidt-Rohr zu Wort, der den Weg seiner Roboterprogrammierungslaufbahn erläuterte, die er während seines Studiums am KIT begann und hat seitdem schon unzählige Preise gewonnen. Die Vision von ihm ist klar: Lästige Arbeit, die keiner machen möchte, durch Roboter ersetzen. Auch zu der Frage wo er sich in fünf Jahren sieht, hat er klare Ziele. 500 Mitarbeiter sieht er bis dahin für ArtiMinds arbeiten und möchte beispielsweise in den USA vertreten sein.

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Schnell merkte man mit welchem Ehrgeiz und welcher Motivation sich die Gründer für den Erfolg Ihres Unternehmens und somit auch der StartUp Kultur in Deutschland einsetzen. Anschließend referierte Sebastian Böhmer über die Möglichkeiten, die die Hochschulgruppe Pioniergarage des KIT allen Gründerinnen und Gründern bietet, um sie bei ihrem Vorhaben zu unterstützen. Der Wettbewerb „GROW“ zur Bezuschussung junger StartUps ist hier nur ein Thema. Zuletzt wurden sogar Büroräume angemietet um StartUps die Möglichkeit zu geben, für gerade mal einem Euro am Tag einen Arbeitsplatz zu bieten.

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Die Moderatoren des Abends, Sean Schröpfer und Laila Wulf, sorgten mit gezielten Fragen für guten Gesprächsstoff.

Aber auch die Hochschule Karlsruhe hat seit dieser Woche ihre eigene Hochschulgruppe, die sich mit dem Thema Gründung beschäftigt– „Innovate“. Bei dem Thema Gründung durfte natürlich auch nicht die Präsentation des neuen Master Studiengangs „Technologie-Entrepreneurship“ fehlen. Prof. Dr. Schopen stellte die ersten Details des Studienganges vor, der ab Wintersemester 2017/18 an der Hochschule startet. Den Abschluss eines spannendes Abends, bildete ein angeregte Austausch zwischen den Studierenden und den Vertretern der Unternehmen.

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